fast 2 jahre ist es her, als ich das letzte mal richtig krank war. damals wohnte ich noch mit meiner ersten grossen liebe zusammen und wurde von früh bis spät gepflegt, gehätschelt und getätschelt. wunderschön. ich konnte jammern und wurde gepflegt.
jetzt liege ich alleine zu hause rum und freue mich über ne sms von freundinnen, über nachrichten via email oder ichat. ich bin nicht alleine. gestern kam sogar meine mum zu besuch. schön.
und die stunden dazwischen geniesse ich alleine. sehr schön.
nur so gewisse dinge könnte man mir in solch momentan schon machen, beispiele gefällig?
suppe kochen
immer wieder frischen tee bringen und mich zum trinken ermutigen
bettwäsche wechseln
mir über den kopf und arm streicheln
jaja. aber es hat halt auch so seine nachteile, das single-dasein. aber ich will jetzt da mal nicht jammern. denn eigentlich wollte ich ja über das krank sein jammern. nämlich.
angefangen hat alles samstags so gegen 18.00 uhr. mit schluck/halsweh. wurde natürlich sofort mit vicks und tee behandelt. vor dem einschlafen dann sogar noch ein perskindolbad. dies war aber wohl definitiv ‘ein-schuss-hinten-raus’. denn die nacht war purer horror. schüttelfrost, fieber, gliederschmerzen, wachliegen und halsschmerzen. dabei musste ich doch sonntag fit sein. wir hatten unsere zweitletzte meisterschaftsrunde (die wir übrigens souverän hinter uns brachten). natürlich ging ich dann trotzdem (pretual C sei dank) und spielte auch mit. kriegte dann gegen abend natürlich die quittung: noch mehr fieber, noch mehr gliederschmerzen und viel stärkere kopfschmerzen. toll.
heute ist mittwoch und ich bin immer noch zu hause. inzwischen ist das fieber weg, die kopfschmerzen sind noch da. mein hals fühlt sich an wie … ähm. wie sagt man dem? irgendwie ne mischung aus nackenstarre und … ja. es tut einfach weh. kann kaum nach links oder rechts schauen. die akkupunktur heute hat es irgendwie einbisschen entspannt. aber gut ist anders. ich arms ding.
hab ich schon erwähnt? wenn ich krank bin, dann bin ich sehr sehr männlich. dann bin ich nämlich die ärmste auf dieser welt.